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Sa, 18. April 2026, 18:19 Uhr

Advanced Inflight Alliance

WKN: 126218 / ISIN: DE0001262186

Advanced Inflight Entertainment es wird spannend morgen


02.05.11 12:19
Doersam-Brief

Gorxheimertal (aktiencheck.de AG) - Engelbert Hoermannsdorfer, Chefredakteur von "Outperformer.de.", rät im "Doersam-Brief", bei der Aktie von Advanced Inflight Alliance (AIA) (ISIN DE0001262186 / WKN 126218) die nächsten News genau zu durchleuchten.

Die Münchner Advanced Inflight Entertainment habe sich den Geschäftsbericht 2010 bis zum Samstag aufgespart. Zahlen seien in etwa so, wie allgemein erwartet. Wobei die Experten früher bereits mal einen größeren Gewinn per Aktie geschätzt hätten. Dennoch: Das Geschäft sei zufrieden stellend verlaufen, der Hauptversammlung am 10. Juni 2011 werde deswegen eine steuerfreie Dividende von 12 Cent (+20%) vorgeschlagen.

Bei den weiteren Recherchen der Experten, wie es denn jetzt weitergehen könnte, und ob Vorstand Dr. Ruediger Berndt morgen auf der Konferenz eventuell einen interessanten Ausblick abgebe, sei ihnen eine Pressemeldung des AIA-Wettbewerber Spafax untergekommen: Schon am 5. April 2011 habe das Unternehmen bekannt gegeben, dass man die Lufthansa-Gruppe (ISIN DE0008232125/ WKNN 823212) mit den Luftfahrtgesellschaften Lufthansa, Swiss International Air Lines (ISIN CH0013269698 / WKN 868556) und Austrian Airlines gewonnen habe.

Was sei da los? Die Deutsche Lufthansa sei in früheren Jahren immer größter Kunde der AIA-Tochtergesellschaft Atlas Air gewesen. Wenn also AIA ihren wichtigsten Kunden verliere - sollte das nicht eine Ad-hoc-Meldung wert sein? Es sei nichts dergleichen zu finden bei AIA. Immerhin gebe das Unternehmen im 2010er Bericht an, dass man zwar keinen Kunden habe, mit dem man mehr als 10% der Umsatzerlöse generiert habe. Jedoch: Im Vorjahr habe es einen solchen Kunden mit über 10% gegeben, mit ihm seien 11,13 Mio. EUR Umsatz erlöst worden. Das könne nur die Deutsche Lufthansa gewesen sein.

Das werde also spannend morgen in Frankfurt, ob und wie der Vorstand den Verlust des größten Kunden erkläre. Interessant sei dabei: Außer einer volatilen Seitwärtsbewegung sei die Spafax-Mitteilung bislang ohne Wirkung geblieben. Freilich dürfte es das Gros der AIA-Aktieninhaber gar nicht mitbekommen haben. Dass der Aktienkurs nicht stärker unter Druck gekommen sei, könnte auch daran liegen, dass immer wieder Gerüchte auftauchen würden, wonach das Unternehmen von dem Großkonzern WPP übernommen werden könnte. Die Medienagentur WPP sei im Übrigen auch die Muttergesellschaft von Spafax - die Spafax-Mitteilung sei deswegen nicht ohne delikaten Beigeschmack.

Eigentlich müssten die Experten zum Ausstieg aus der AIA-Aktie raten. Weil der Verlust des größten Kunden Spuren in der 2011er Bilanz hinterlassen müsse. Jedoch angesichts der Übernahmegerüchte gebe es wohl interessierte Kreise, die den Kurs nicht fallen lassen möchten.

Aus diesem Grund empfiehlt Engelbert Hoermannsdorfer, Chefredakteur von "Outperformer.de.", im "Doersam-Brief" bei der Advanced Inflight Alliance-Aktie von der Seitenlinie aus zuzuschauen - und die nächsten News genau zu durchleuchten. (Ausgabe 534 vom 01.05.2011) (02.05.2011/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
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