Accrue Software kaufen
28.02.00 00:00
Performaxx
Die Analysten von Performaxx raten dem Anleger derzeit zu einem Engagement in Aktien des Unternehmens Accrue Software (WKN 924870).
Die zunehmende Bedeutung des Internet für Transaktions-, Kommunikations- und Werbezwecke, sowie das rasante Wachstum von Online-Angeboten in den Bereichen Business-to-Business und Business-to-Consumer würden die Nachfrage nach Tools nähren, die bei der Nutzenmessung eines Online-Angebotes helfen sollen. Zum einen habe der globale Durchbruch des Internet auf Unternehmensebene dazu geführt, dass eine Webpräsenz nicht mehr ausschließlich aus Prestige unterhalten werde, sondern sich vielmehr als Marketinginstrument etablieren konnte. Andererseits habe die Gründungswelle im E-Business- und E-Commerce-Sektor sowie der Erfolg auf Konsumentenseite (B2C) und bei Geschäftspartnern (B2B) einen fast unwiderruflichen Wandel in der Art und Weise des Handels, der Transaktion, des Informationsaustausches und der Geschäftsbeziehungen ausgelöst. Um sich im Dschungel der Internet-Anarchie behaupten zu können, werde es für Unternehmen daher immer wichtiger, Nutzer zu kategorisieren und Profile zu definieren, um die Attraktivität und Effektivität des eigenen Angebotes, der Inhalte oder der Plattform messen zu können.
Als Marktführer im Bereich Web-Tracking unterstütze Accrue mit seiner Softwarelösung die Optimierung der Webangebote seiner Kunden. Die E-Business-Software leiste dabei verschiedene Aufgaben für differenzierte Kundengruppen. Neben den umfassenden Analysemöglichkeiten über die Struktur bzw. das Profil von Internet-Usern (klassisches Tracking) sei die Untersuchung von Kundenverhalten ein wichtiges Element der Accrue-Tools (Data Mining). Der "gläserne Nutzer" könne so gezielt erreicht, angesprochen und beworben werden. Die Effizienz der Marketingaktivitäten oder des Kontaktes zum Kunden, wie auch zusätzlich die Zufriedenheit des Kunden, könne so erheblich gesteigert werden. Zudem sei es möglich, Aufschluss über die vorhandene Infrastruktur zu erhalten, dadurch Kapazitäten effektiver anzupassen und die Skalierung der Infrastruktur zu optimieren.
Die Stärken von Accrue seien vielfältig und würden in den Bereichen Kundenstruktur, strategische Partner, Marktposition und Management liegen. Die Kundenliste schmückten beispielsweise namhafte Konzerne und Global Player aus allen Branchen. So würden neben Riesen wie Viacom, Bertelsmann, Eastman Kodak, Bank of America, Citibank, Compaq, EMC, IBM, Motorola, Oracle, Wal-Mart, Wells Fargo auch Newcomer wie TheStreet.Com, Beyond.Com, Egghead.Com, Skymall.com, Ameritrade und Alta Vista, insgesamt über 500 Kunden, die Accrue-Produkte verwenden. Die Partnerschaften mit Doubleclick, Vignette, ABC Interactive, Informix, Oracle, IBM, Sun Microsystems, Netscape und Web Associates sowie anderen, dürften als hochkarätig bezeichnet werden und seien für die Implementierung der eigenen Produkte beim Kunden wichtig.
Die Übernahme der Konkurrenten Marketwave (Web-Tracking) und NeoVista (Data Mining) habe die Kalifornier zudem eindeutig an Nummer eins der Markt-Hitliste katapultiert. Etwa 45% der Marktanteile würden derzeit bei Accrue liegen, das durch die Akquisitionen seine Low- und High-End-Palette abrunden konnte. Das Produktangebot erstrecke sich nunmehr über ein Preisrange von ca. 300 USD bis 500.000 USD. Damit sei Accrue in der Lage, alle Big Player im E-Business und potentielle Wettbewerber sowie Unternehmen aus dem traditionellen Retail-Bereich mit Web-Tracking und Data-Mining Software auszurüsten (durchschnittlich 150.000$ Umsatz je Neukunde im 3.Quartal 1999/2000).
Das Managementteam setz sich aus ausgewählten Fachleuten des Business zusammen und scheine langfristig ein solider Motor einer aussichtsreichen Equity Story. So seien die CEOs von NeoVista und Marketwave in die Firmenspitze integriert worden, so dass Accrue hier vom geballten Know-How der Branche profitieren könne. Außerdem würden Vorstandschef Richard Kreysar, Bob Page, Vorstand für Technologie, und die restliche Führungsetage wertvolle Erfahrungen aus Softwareunternehmen wie Sun Microsystems, Apple, McAfee und Oracle mitbringen.
Der Markt für Tracking Software befinde sich noch in der Entwicklung. Zwar hätten sich einige Unternehmen als Player in diesem Markt hervorgetan, jedoch sei nicht auszuschließen, dass große Softwarefirmen, die eigene Lösungen bereits ihren bestehenden Kunden im Paket anbieten, in den Markt wegen seiner wachsenden Attraktivität noch einsteigen. Accrue habe sich allerdings einen Namen bei wichtigen E-Business Unternehmen machen können und sollte selbst gegen harte Konkurrenz gerüstet sein. Ein Verlust von Marktanteilen könnte das Wachstumsmoment aber durchaus ins Wanken bringen und sich nachhaltig negativ auf die Bewertung auswirken. Das Hauptrisiko bestehe nach Einschätzung der Experten darin, dass durch staatliche Regulierungen aus Gründen des Datenschutzes die Marktentwicklung in Asien und vor allem in Europa gehemmt werde, und Accrue das Eindringen in internationale Märkte somit erschwert werde. Die Verknüpfung von Web-Tracking Software mit Datenbanken von Marktforschungsunternehmen, die den User praktisch bis auf das kleinste Konsumverhalten hin analysieren könnte, stehe selbst in den USA in der öffentlichen Diskussion. So wollten Verbraucherverbände die Fusion von Doubleclick und dem Marktforschungsunternehmen Abacus Alliance durch eine Klage vor der Wettbewerbsbehörde verhindern. Sie würden Eingriffe in die Privatsphäre der User durch die Zusammenführung von nutzer- und personenbezogenen Daten befürchten. Abacus speichere mehrere Millionen Profile von E-Commerce Einkäufern in seinen Datenbanken. Da diese rechtliche Frage noch weitgehend ungeklärt sei, seien negative Auswirkungen auf Produkte, wie sie Accrue vertreibe und zukünftig vertreiben wolle, insofern denkbar, dass sie die Wachstumsaussichten des Unternehmens beeinträchtigen könnten. Die Experten rechnen allerdings mittelfristig höchstens mit solchen Regulierungen, die Anbieter von Tracking-Software nur marginal beeinflussen werden, da große Teile der Anwendungsgebiete der Software sich noch über das Tracking von nutzerbezogenen Daten erstrecke.
Durch die Akquisitionen habe sich Accrue eindeutig an die Spitze des Marktes für Tracking Software gesetzt. Ein strategisch wichtiger Schritt, um gerade in der Ausbildungsphase des Marktes die "dicken Fische" an Land ziehen zu können und kräftig Marktanteile zu gewinnen (derzeit ca. 45%). Das Marktvolumen für den gesamten E-Commerce Infrastruktur-Markt für Software und Dienstleistungen solle laut Forrester Research in 2002 bei ca. 35 Mrd. USD liegen. Eine gewichtige Rolle werde dabei unter anderem dem Tracking-Bereich zugebilligt. Teilten sich in 1998 hier noch fünf Anbieter (Accrue, Andromedia, Marketwave, NetGenesis und WebTrends, 10% Sonstige) fast gleichmäßig den Markt, habe sich heute eine Konzentration auf drei bis vier Wettbewerber herauskristallisiert: Einerseits Macromedia Inc. (bekannt durch Shockwave und Freehand), das 1999 Andromedia akquirieren konnte sowie NetGenesis - beide mit beschränkter Produktpalette - und andererseits WebTrends und Accrue , die beide nahezu das komplette Spektrum von Low- bis High-End Lösungen anbieten könnten. Da Accrue zuletzt durchschnittlich 150.000$ je Kunden umsetzen konnte und der Schwerpunkt im High-End Bereich liege, hätten es die übrigen Wettbewerber derzeit noch recht schwer, das von Accrue vorgelegte Tempo mitzugehen. So biete bspw. WebTrends auch eine überarbeitete Version seiner Software für High-End Kunden an, doch liege der Schwerpunkt hier deutlich als Software-Only-Lösung im Desktop-Bereich. Accrue könne dagegen alle großen Teilbereiche gleichermaßen bedienen. Als Konkurrenz zu WebTrends-Produkten gelte die etablierte Marketwave-Lösung HitList. Hier werde der besondere Clou der Akquisition von Marketwave doppelt deutlich.
Denn neben dem Erwerb eines leistungsfähigen, am Markt bekannten Produktes, hätten die Kalifornier den wichtigen Zugriff auf einen attraktiven Kundenstamm gewonnen, der Tracking-Software fast von Stunde Null an nutze. Seit dem Börsengang im Juli 1999 habe man die Zahl der Kunden von 100 auf über 500 steigern können. Mit dem Einkauf der NeoVista-Produktlösungen werde zudem der Bereich Data Mining ausgebaut, mit dem die Schwelle von traditionellem Einzelhandel und E-Commerce überwunden werden solle. Kunden seien hier bereits Wal-Mart, Wells-Fargo, JC Penny sowie die US-Army und Air Force.
Im abgelaufenen 4.Quartal des Geschäftsjahres 2000 (Ende März) rechne Accrue erstmalig mit dem Break-Even. Das Ergebnis in 2000 werde durch einmalige Akquisitionskosten in Höhe von 3,6 Mio. USD belastet. Im Jahr 2001 solle dann die Gewinnzone endgültig erreicht werden. Accrue, das wie seine Konkurrenten maßgeblich am Lizenzgeschäft verdiene (überdurchschnittliche 20% des Geschäftes entfallen auf den lukrativen Servicebereich), werde durch seine hervorragende Marktposition mittelfristig in der Lage sein, eine hohe Umsatzrendite einstreichen zu können. Bereits im ersten Gewinnjahr (2001) solle diese bei 19% liegen (24% in 2002). Die Experten halten daher eine Rendite von 30% in der Wachstumsphase ab 2003 für realistisch, da Accrue hier seine Marktführerschaft ausspielen könne. Nach einem durchschnittlichen Wachstum von 70% p.a. in den Jahren 2001-2006 schwenke das Wachstum in eine moderate Entwicklung von 20% in 2007 ein. Die Analysten unterstellen ein ewiges Wachstum von 3% und diskontieren die einzelnen Ertragswerte mit einem Faktor von 11,1%. Dieser Kapitalisierungszinsfuß ergebe sich aus der Umlaufrendite von 6,27%, einem Beta von 1,95 und der Risikoprämie von 2,5%.
Nach der Ertragswertmethode erhalten die Analysten so einen fairen Kurs von 66 USD. Beim derzeitigen Kurs von 43 USD sehen die Anlagestrategen in Accrue ein äußerst günstiges Investment. Denn selbst in pessimistischen Szenarien erhalten die Experten ein Minimum-Kursziel von 50 USD (bspw. beim Diskontfaktor 13% oder einer niedrigeren Umsatzrendite). Der direkte Vergleich mit Konkurrent WebTrends anhand des erwarteten KGV 2000 (Accrue-Geschäftsjahr 2001) indiziere sogar ein Kursziel von 85 USD.
Bei Accrue Software handele es sich um eines der aussichtsreichsten Unternehmen aus dem Bereich Internet-Infrastruktur-Software. Sowohl aus operativer Sicht, als auch auf Managementebene, sei das Unternehmen mit seinen Produkten und Ressourcen selbst für eine zu erwartende härtere Gangart auf diesem Markt gut gerüstet. Accrues Stärken würden hier vor allem im interessanteren High-End-Bereich liegen. Die Kalifornier würden in diesem Segment die gesamte Konkurrenz schlagen. Die Analysten sehen Accrue daher wegen der außergewöhnlichen Story und den weiterhin überdurchschnittlichen Wachstumsaussichten auf dem derzeitigen Kursniveau als klaren Kauf.
Interessierte Anleger sollten - wenn möglich - wegen fehlender Liquidität im Freiverkehr direkt an der Nasdaq handeln. Ansonsten empfehle sich eine strenge Limitierung der Orders.
Die zunehmende Bedeutung des Internet für Transaktions-, Kommunikations- und Werbezwecke, sowie das rasante Wachstum von Online-Angeboten in den Bereichen Business-to-Business und Business-to-Consumer würden die Nachfrage nach Tools nähren, die bei der Nutzenmessung eines Online-Angebotes helfen sollen. Zum einen habe der globale Durchbruch des Internet auf Unternehmensebene dazu geführt, dass eine Webpräsenz nicht mehr ausschließlich aus Prestige unterhalten werde, sondern sich vielmehr als Marketinginstrument etablieren konnte. Andererseits habe die Gründungswelle im E-Business- und E-Commerce-Sektor sowie der Erfolg auf Konsumentenseite (B2C) und bei Geschäftspartnern (B2B) einen fast unwiderruflichen Wandel in der Art und Weise des Handels, der Transaktion, des Informationsaustausches und der Geschäftsbeziehungen ausgelöst. Um sich im Dschungel der Internet-Anarchie behaupten zu können, werde es für Unternehmen daher immer wichtiger, Nutzer zu kategorisieren und Profile zu definieren, um die Attraktivität und Effektivität des eigenen Angebotes, der Inhalte oder der Plattform messen zu können.
Als Marktführer im Bereich Web-Tracking unterstütze Accrue mit seiner Softwarelösung die Optimierung der Webangebote seiner Kunden. Die E-Business-Software leiste dabei verschiedene Aufgaben für differenzierte Kundengruppen. Neben den umfassenden Analysemöglichkeiten über die Struktur bzw. das Profil von Internet-Usern (klassisches Tracking) sei die Untersuchung von Kundenverhalten ein wichtiges Element der Accrue-Tools (Data Mining). Der "gläserne Nutzer" könne so gezielt erreicht, angesprochen und beworben werden. Die Effizienz der Marketingaktivitäten oder des Kontaktes zum Kunden, wie auch zusätzlich die Zufriedenheit des Kunden, könne so erheblich gesteigert werden. Zudem sei es möglich, Aufschluss über die vorhandene Infrastruktur zu erhalten, dadurch Kapazitäten effektiver anzupassen und die Skalierung der Infrastruktur zu optimieren.
Die Stärken von Accrue seien vielfältig und würden in den Bereichen Kundenstruktur, strategische Partner, Marktposition und Management liegen. Die Kundenliste schmückten beispielsweise namhafte Konzerne und Global Player aus allen Branchen. So würden neben Riesen wie Viacom, Bertelsmann, Eastman Kodak, Bank of America, Citibank, Compaq, EMC, IBM, Motorola, Oracle, Wal-Mart, Wells Fargo auch Newcomer wie TheStreet.Com, Beyond.Com, Egghead.Com, Skymall.com, Ameritrade und Alta Vista, insgesamt über 500 Kunden, die Accrue-Produkte verwenden. Die Partnerschaften mit Doubleclick, Vignette, ABC Interactive, Informix, Oracle, IBM, Sun Microsystems, Netscape und Web Associates sowie anderen, dürften als hochkarätig bezeichnet werden und seien für die Implementierung der eigenen Produkte beim Kunden wichtig.
Die Übernahme der Konkurrenten Marketwave (Web-Tracking) und NeoVista (Data Mining) habe die Kalifornier zudem eindeutig an Nummer eins der Markt-Hitliste katapultiert. Etwa 45% der Marktanteile würden derzeit bei Accrue liegen, das durch die Akquisitionen seine Low- und High-End-Palette abrunden konnte. Das Produktangebot erstrecke sich nunmehr über ein Preisrange von ca. 300 USD bis 500.000 USD. Damit sei Accrue in der Lage, alle Big Player im E-Business und potentielle Wettbewerber sowie Unternehmen aus dem traditionellen Retail-Bereich mit Web-Tracking und Data-Mining Software auszurüsten (durchschnittlich 150.000$ Umsatz je Neukunde im 3.Quartal 1999/2000).
Das Managementteam setz sich aus ausgewählten Fachleuten des Business zusammen und scheine langfristig ein solider Motor einer aussichtsreichen Equity Story. So seien die CEOs von NeoVista und Marketwave in die Firmenspitze integriert worden, so dass Accrue hier vom geballten Know-How der Branche profitieren könne. Außerdem würden Vorstandschef Richard Kreysar, Bob Page, Vorstand für Technologie, und die restliche Führungsetage wertvolle Erfahrungen aus Softwareunternehmen wie Sun Microsystems, Apple, McAfee und Oracle mitbringen.
Durch die Akquisitionen habe sich Accrue eindeutig an die Spitze des Marktes für Tracking Software gesetzt. Ein strategisch wichtiger Schritt, um gerade in der Ausbildungsphase des Marktes die "dicken Fische" an Land ziehen zu können und kräftig Marktanteile zu gewinnen (derzeit ca. 45%). Das Marktvolumen für den gesamten E-Commerce Infrastruktur-Markt für Software und Dienstleistungen solle laut Forrester Research in 2002 bei ca. 35 Mrd. USD liegen. Eine gewichtige Rolle werde dabei unter anderem dem Tracking-Bereich zugebilligt. Teilten sich in 1998 hier noch fünf Anbieter (Accrue, Andromedia, Marketwave, NetGenesis und WebTrends, 10% Sonstige) fast gleichmäßig den Markt, habe sich heute eine Konzentration auf drei bis vier Wettbewerber herauskristallisiert: Einerseits Macromedia Inc. (bekannt durch Shockwave und Freehand), das 1999 Andromedia akquirieren konnte sowie NetGenesis - beide mit beschränkter Produktpalette - und andererseits WebTrends und Accrue , die beide nahezu das komplette Spektrum von Low- bis High-End Lösungen anbieten könnten. Da Accrue zuletzt durchschnittlich 150.000$ je Kunden umsetzen konnte und der Schwerpunkt im High-End Bereich liege, hätten es die übrigen Wettbewerber derzeit noch recht schwer, das von Accrue vorgelegte Tempo mitzugehen. So biete bspw. WebTrends auch eine überarbeitete Version seiner Software für High-End Kunden an, doch liege der Schwerpunkt hier deutlich als Software-Only-Lösung im Desktop-Bereich. Accrue könne dagegen alle großen Teilbereiche gleichermaßen bedienen. Als Konkurrenz zu WebTrends-Produkten gelte die etablierte Marketwave-Lösung HitList. Hier werde der besondere Clou der Akquisition von Marketwave doppelt deutlich.
Denn neben dem Erwerb eines leistungsfähigen, am Markt bekannten Produktes, hätten die Kalifornier den wichtigen Zugriff auf einen attraktiven Kundenstamm gewonnen, der Tracking-Software fast von Stunde Null an nutze. Seit dem Börsengang im Juli 1999 habe man die Zahl der Kunden von 100 auf über 500 steigern können. Mit dem Einkauf der NeoVista-Produktlösungen werde zudem der Bereich Data Mining ausgebaut, mit dem die Schwelle von traditionellem Einzelhandel und E-Commerce überwunden werden solle. Kunden seien hier bereits Wal-Mart, Wells-Fargo, JC Penny sowie die US-Army und Air Force.
Im abgelaufenen 4.Quartal des Geschäftsjahres 2000 (Ende März) rechne Accrue erstmalig mit dem Break-Even. Das Ergebnis in 2000 werde durch einmalige Akquisitionskosten in Höhe von 3,6 Mio. USD belastet. Im Jahr 2001 solle dann die Gewinnzone endgültig erreicht werden. Accrue, das wie seine Konkurrenten maßgeblich am Lizenzgeschäft verdiene (überdurchschnittliche 20% des Geschäftes entfallen auf den lukrativen Servicebereich), werde durch seine hervorragende Marktposition mittelfristig in der Lage sein, eine hohe Umsatzrendite einstreichen zu können. Bereits im ersten Gewinnjahr (2001) solle diese bei 19% liegen (24% in 2002). Die Experten halten daher eine Rendite von 30% in der Wachstumsphase ab 2003 für realistisch, da Accrue hier seine Marktführerschaft ausspielen könne. Nach einem durchschnittlichen Wachstum von 70% p.a. in den Jahren 2001-2006 schwenke das Wachstum in eine moderate Entwicklung von 20% in 2007 ein. Die Analysten unterstellen ein ewiges Wachstum von 3% und diskontieren die einzelnen Ertragswerte mit einem Faktor von 11,1%. Dieser Kapitalisierungszinsfuß ergebe sich aus der Umlaufrendite von 6,27%, einem Beta von 1,95 und der Risikoprämie von 2,5%.
Nach der Ertragswertmethode erhalten die Analysten so einen fairen Kurs von 66 USD. Beim derzeitigen Kurs von 43 USD sehen die Anlagestrategen in Accrue ein äußerst günstiges Investment. Denn selbst in pessimistischen Szenarien erhalten die Experten ein Minimum-Kursziel von 50 USD (bspw. beim Diskontfaktor 13% oder einer niedrigeren Umsatzrendite). Der direkte Vergleich mit Konkurrent WebTrends anhand des erwarteten KGV 2000 (Accrue-Geschäftsjahr 2001) indiziere sogar ein Kursziel von 85 USD.
Bei Accrue Software handele es sich um eines der aussichtsreichsten Unternehmen aus dem Bereich Internet-Infrastruktur-Software. Sowohl aus operativer Sicht, als auch auf Managementebene, sei das Unternehmen mit seinen Produkten und Ressourcen selbst für eine zu erwartende härtere Gangart auf diesem Markt gut gerüstet. Accrues Stärken würden hier vor allem im interessanteren High-End-Bereich liegen. Die Kalifornier würden in diesem Segment die gesamte Konkurrenz schlagen. Die Analysten sehen Accrue daher wegen der außergewöhnlichen Story und den weiterhin überdurchschnittlichen Wachstumsaussichten auf dem derzeitigen Kursniveau als klaren Kauf.
Interessierte Anleger sollten - wenn möglich - wegen fehlender Liquidität im Freiverkehr direkt an der Nasdaq handeln. Ansonsten empfehle sich eine strenge Limitierung der Orders.
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