ABN Amro marktneutral
18.08.00 00:00
LB Baden-Württemberg
Zu der niederländische Großbank ABN Amro (WKN 880026) mit starker weltweiter Präsenz gehörten international nennenswerte Filialnetze in den USA und Brasilien, aber auch in Thailand und Ungarn. In Europa plane die ABN AMRO, gestützt durch den Internetvertrieb (z.B. Money Planet), ihre Expansion im Retail-Banking-Geschäft.
Im 1. Halbjahr 2000 habe die ABN AMRO ihr Nettoergebnis um 13 % auf 1,6 Mrd. Euro. Die operativen Erträge hätten dabei um 20 % zugelegt. Erfreulich habe sich vor allem das Provisionsergebnis (+45 %) entwickelt, das vom guten Klima an den Weltfinanzmärkten profitierte. Getrieben durch performanceabhängige Bonuszahlungen sowie Restrukturierungsaufwand für das Wholesale-Banking-Geschäft in Nordamerika (108 Mio.) habe auch der Verwaltungsaufwand eine deutliche Erhöhung (+24 %) verzeichnen müssen.
Die Efficiency Ratio habe sich daher um gut 2 Prozentpunkte auf 69,4 % verschlechtert. Trotz des nahezu stagnierenden Ergebnisses in Nordamerika habe das Vorsteuerergebnis des 1. Halbjahres fast ausschließlich vom kräftigen Wachstum der Division International (+24 %) profitiert. Das Investment Banking habe dagegen nur einen Zuwachs von 9 % erwirtschaften können. Nachdem die ABN AMRO bisher regional organisiert sei, werde sie ab 2001 in die nach Kundensegmenten gebildeten weitgehend autonomen Unternehmensbereiche Wholesale Kunden (Corporate und Investment Banking), Retail Kunden sowie Privatkunden und Asset Management untergliedert.
Zudem solle die Präsenz in den Hauptmärkten ausgebaut und das internationale Netzwerk optimiert werden. Der Konzern erhoffe sich dabei vor allem durch die Integration von Investment- und Corporate-Banking-Aktivitäten Kosteneinsparungen von 2 Mrd. Euro innerhalb der nächsten 4 Jahre, wobei ab 2004 mit jährlichen Einsparungen von mindestens 600 Mio. gerechnet werde. Dem stünden Restrukturierungsaufwendungen von 800 Mio. Euro gegenüber, die im 2. Halbjahr 2000 verbucht worden seien. Die EPS sollen zukünftig um durchschnittlich 17 % jährlich wachsen, was eine deutliche Erhöhung gegenüber der bisherigen Zielgröße von mindestens 10 % darstelle. Die LBBW-Analysten halten die avisierten Kosteneinsparungen auch angesichts fehlender Detailinformationen für sehr ambitioniert.
Aufgrund der einmaligen Restrukturierungsbelastung in Höhe von 800 Mio. Euro reduzieren die Experten ihre 2000er Gewinnschätzung von 1,90 Euro auf 1,51 Euro pro Aktie. Den Wert für 2001 behalten sie unverändert bei. Nach dem deutlichen Kursanstieg der vergangenen Monate stufen sie die Aktie der ABN AMRO herunter. Sie erwarten vorerst nur noch eine marktneutrale Entwicklung
gegenüber dem Euro Stoxx 50.
Im 1. Halbjahr 2000 habe die ABN AMRO ihr Nettoergebnis um 13 % auf 1,6 Mrd. Euro. Die operativen Erträge hätten dabei um 20 % zugelegt. Erfreulich habe sich vor allem das Provisionsergebnis (+45 %) entwickelt, das vom guten Klima an den Weltfinanzmärkten profitierte. Getrieben durch performanceabhängige Bonuszahlungen sowie Restrukturierungsaufwand für das Wholesale-Banking-Geschäft in Nordamerika (108 Mio.) habe auch der Verwaltungsaufwand eine deutliche Erhöhung (+24 %) verzeichnen müssen.
Zudem solle die Präsenz in den Hauptmärkten ausgebaut und das internationale Netzwerk optimiert werden. Der Konzern erhoffe sich dabei vor allem durch die Integration von Investment- und Corporate-Banking-Aktivitäten Kosteneinsparungen von 2 Mrd. Euro innerhalb der nächsten 4 Jahre, wobei ab 2004 mit jährlichen Einsparungen von mindestens 600 Mio. gerechnet werde. Dem stünden Restrukturierungsaufwendungen von 800 Mio. Euro gegenüber, die im 2. Halbjahr 2000 verbucht worden seien. Die EPS sollen zukünftig um durchschnittlich 17 % jährlich wachsen, was eine deutliche Erhöhung gegenüber der bisherigen Zielgröße von mindestens 10 % darstelle. Die LBBW-Analysten halten die avisierten Kosteneinsparungen auch angesichts fehlender Detailinformationen für sehr ambitioniert.
Aufgrund der einmaligen Restrukturierungsbelastung in Höhe von 800 Mio. Euro reduzieren die Experten ihre 2000er Gewinnschätzung von 1,90 Euro auf 1,51 Euro pro Aktie. Den Wert für 2001 behalten sie unverändert bei. Nach dem deutlichen Kursanstieg der vergangenen Monate stufen sie die Aktie der ABN AMRO herunter. Sie erwarten vorerst nur noch eine marktneutrale Entwicklung
gegenüber dem Euro Stoxx 50.
30.08.22
, Aktiennews
QuantumScape Aktie: Ist das eine Gewinn-Chance?Quantumscape weist am 30.08.2022, 08:15 Uhr einen Kurs von 10.84 USD an der Börse auf. Das Unternehmen wird unter ...
16.08.10
, Raiffeisen Centrobank
Deutsche Bank Demonstration von Stärke und Zuve [...]Wien (aktiencheck.de AG) - Jörn Lange und Aaron Alber, Analysten der Raiffeisen Centrobank, stufen die Aktie der Deutschen ...
10.04.08
, aktiencheck.de
Presse: ABN AMRO kappt Hypothekenvergabe in D [...]Amsterdam (aktiencheck.de AG) - Aktuellen Presseberichten zufolge stellt die ABN-AMRO-Hypotheken-Gruppe (AAHG), eine ...
