ABN AMRO "hold"
19.09.07 16:56
SEB
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Manfred Jakob, CEFA der SEB, stuft die Aktie von ABN AMRO mit dem Rating "hold" ein.
Das Tauziehen um die ABN AMRO Holding (AAH) scheine sich in jüngster Zeit zu Gunsten des höheren Angebots des Royal Bank of Scotland (RBS)-Konsortiums zu entwickeln. Zuvor hätten Gerüchte über ein Scheitern belastet. Das AAH-Management gebe sich nun neutral gegenüber beiden Angeboten (gebe also dem freundlichen Angebot durch Barclays nicht mehr den Vorzug). Der CEO habe betont, dass die Risiken einer Aufspaltung nach einer Übernahme durch das Konsortium "akzeptabel" seien. Die frühere Bedingung, dass La Salle nicht zuvor verkauft werden dürfe, sei schon weggefallen.
Im Zusammenhang mit der Subprime-Krise habe ABN AMRO am 17.09. erklärkt, dass man in diesem Segment über ein begrenztes Engagement verfüge. Es sei keine Erhöhung der Risikovorsorge notwendig und die Gesamtliquidität sei weiter stark. Insgesamt habe der CEO den Ausblick für 2007 bekräftigt, trotz der Markt-Turbulenzen einen bereinigten Gewinn je Aktie von 2,30 Euro zu erwirtschaften.
Fortis gebe sich zuversichtlich, seinen Part (rd. 24 Mrd. Euro) stemmen zu können (z. B. Kapitalerhöhung rd. 13 Mrd. Euro schwer, 6 Mrd. Euro-Bond-Emission). Die über den Markt zwischenzeitlich vorgenommenen "günstigen" Zukäufe von AAH-Aktien durch das Konsortium, würden den klaren Willen bestätigen.
Falls wider Erwarten eine Fusion nicht zustande komme, drohe ein starker Kursrückgang, da das KGV klar über dem Niveau der Peer Group liege. Sollten die Turbulenzen an den Märkten sich weiter verstärken, könnte das RBS-Konsortium den Preis noch reduzieren (Rückerstattungs-Klausel).
Bei einem unveränderten Kursziel in Höhe von 38,40 Euro stufen die Analysten der SEB die ABN AMRO-Aktie mit dem Rating "hold" ein und raten das Angebot des RBS-Konsortiums anzunehmen. (Analyse vom 19.09.2007)
(19.09.2007/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Das Tauziehen um die ABN AMRO Holding (AAH) scheine sich in jüngster Zeit zu Gunsten des höheren Angebots des Royal Bank of Scotland (RBS)-Konsortiums zu entwickeln. Zuvor hätten Gerüchte über ein Scheitern belastet. Das AAH-Management gebe sich nun neutral gegenüber beiden Angeboten (gebe also dem freundlichen Angebot durch Barclays nicht mehr den Vorzug). Der CEO habe betont, dass die Risiken einer Aufspaltung nach einer Übernahme durch das Konsortium "akzeptabel" seien. Die frühere Bedingung, dass La Salle nicht zuvor verkauft werden dürfe, sei schon weggefallen.
Im Zusammenhang mit der Subprime-Krise habe ABN AMRO am 17.09. erklärkt, dass man in diesem Segment über ein begrenztes Engagement verfüge. Es sei keine Erhöhung der Risikovorsorge notwendig und die Gesamtliquidität sei weiter stark. Insgesamt habe der CEO den Ausblick für 2007 bekräftigt, trotz der Markt-Turbulenzen einen bereinigten Gewinn je Aktie von 2,30 Euro zu erwirtschaften.
Falls wider Erwarten eine Fusion nicht zustande komme, drohe ein starker Kursrückgang, da das KGV klar über dem Niveau der Peer Group liege. Sollten die Turbulenzen an den Märkten sich weiter verstärken, könnte das RBS-Konsortium den Preis noch reduzieren (Rückerstattungs-Klausel).
Bei einem unveränderten Kursziel in Höhe von 38,40 Euro stufen die Analysten der SEB die ABN AMRO-Aktie mit dem Rating "hold" ein und raten das Angebot des RBS-Konsortiums anzunehmen. (Analyse vom 19.09.2007)
(19.09.2007/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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